| Zum 250. Todesjahr von Georg Friedrich Händel (1685-1759) 
1710 bekommt Händel die Kapellmeisterstelle am Hof von Hannover. Aber bereits im Herbst dieses Jahres reist er erstmals nach England, wo er als Opernkomponist grosse Erfolge feiert. Er kehrt noch einmal nach Hannover zurück, aber 1712 reicht er bei seinem Dienstherren ein Gesuch für einen zweiten Englandaufenthalt ein. Dieser wird bewilligt,
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Wassermusik - Suite Nr. 2 in D-Dur
Ouverture - alla Hornpipe - Menuet - Lento - Bourréé
vorausgesetzt, er würde nicht zu lange wegbleiben. Zwei Jahre später ist Händel noch immer in London, doch sein Chef, der Kurfürst von Hannover, ist inzwischen König von England geworden.
Die Wassermusik wird meist in drei Suiten unterschiedlichen Charakters gegliedert. Die Nr. 1 besticht durch die glanzvolle Ouvertüre im französischen Stil und die lebhaften Tänze. Die Nr. 3 ist eher intim gehalten. Die 2. Suite ist die feierlichste, mit Pauken und Trompeten, und wurde am 17. Juli 1717 auf einem Schiff auf der Themse anlässlich eines königlichen Festes uraufgeführt.
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